Seit 20 Semestern engagieren sich Studierende bei kine für eine nachhaltige Energiewirtschaft! Wir haben unser rundes Jubiläum mit einem Film im Unikino und einem Schlonz gefeiert. Hier noch mal ein kleiner Rückblick zu den tollen Veranstaltungen…

„Es gibt viele Visionen, was die Energie der Zukunft betrifft – die dümmste allerdings wäre die, dass alles so bleibt, wie es ist.“ Dies ist ein Zitat aus dem Film „Power to Change“, der das Jahrhundertprojekt Energiewende aus unterschiedlichsten Blickwinkeln beleuchtet. Die persönlichen Geschichten von Aktivisten und Unternehmern, aber auch Zweiflern und Kritikern, einer dezentralen Energieversorgung stehen dabei im Mittelpunkt. Am 28. Juni 2017 haben wir diesen Film in Kooperation mit dem AFK (Unikino) im Hertz-Hörsaal gezeigt. Der Regisseur Carl-A. Fechner, der eigens aus Berlin für einen Abend nach Karlsruhe gekommen war, freute sich über die rege Diskussion nach dem Film.

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Es gab zahlreiche kritische Fragen, da der Film viele Emotionen hervorgerufen hat. Über viele im Film präsentierte Fakten gab es noch offene Fragen, die zu einer großen Beteiligung des Publikums geführt haben. Auch über weitergehende Fragen der Energiewende, die in dem Film nur kurz angerissen worden sind, wusste er interessante Informationen zu liefern.

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Nach über einer Stunde intensiver Diskussion wurde der offizielle Teil der Veranstaltung beendet und die Gespräche verlagerten sich in die kleine Runde. Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal beim AFK für die hervorragende Zusammenarbeit und sowohl beim Förderverein der Studierendenschaft als auch beim Solarverein für die finanzielle Unterstützung!

Eine Woche später folgte dann schon der kine-Jubiläums-Schlonz: In gemütlicher Runde im AKK gaben unsere Alumni spannende Einblicke in das Berufsleben junger Ingenieure und Ingenieurinnen. Diese sind in vielfältigen Bereichen aktiv und mit den erneuerbaren Energien weiterhin beruflich verbunden. Dabei konnten wir Mitglieder aus mehreren Generationen von kine begrüßen. Angefangen von unserem Gründungsmitglied Dominique, der inzwischen in der Windenergiebranche arbeitet, bis hin zu Anne und Sebastian, die vor zwei Jahren noch selbst bei kine aktiv gewesen sind. Mittlerweile ist Anne für das Energiemanagement in einem internationalen Unternehmen tätig und Sebastian ist im Bereich des Energiecontractings angestellt.

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Aus den lebhaften Erfahrungsberichten konnten wir drei zentrale Erkenntnisse mitnehmen. Erstens: freiwilliges Engagement ist nicht nur für den Lebenslauf, sondern auch für die persönlichen Kompetenzen eine Bereicherung. Die praktische Arbeit in einer Hochschulgruppe wie bei kine bereitet auf projektbezogene und langfristige Aufgaben im Berufsalltag vor. Zweitens: die Energiebranche ist in vielen Bereichen weiter als manch einem bewusst wäre. Die Windenergie beispielsweise ist inzwischen auch ohne staatliche Förderung voll konkurrenzfähig, sodass erneuerbare Energien in naher Zukunft wirtschaftlich attraktiver werden als konventionelle Energiegewinnung. Als drittes und letztes wurde uns ein Rat mit auf den Weg gegeben: „Habt keine Angst eingerostete Strukturen aufzubrechen!“ Im Laufe der letzten zehn Jahre ist mehr passiert als selbst die Gründungsmitglieder gehofft haben, daher gilt es, den eingeschlagenen Weg weiter zu beschreiten. Und so kann auch ein Kinderbuch, an dem eine unserer Alumni mitgewirkt hat, dazu beitragen, dass Kinder die erneuerbaren Energien bewusst und positiv wahrnehmen. Abschließend wurde das Jubiläum noch gebührend bis zum Morgengrauen gefeiert.